Textgröße:  A   A+   A++

Archiv der Veranstaltungen

Die Ankündigungen bereits durchgeführter Veranstaltungen seit 2015 sind hier als Archiv dokumentiert:

 

Sonntag, 21. Mai 2017, 14:00 bis ca. 16:30 Uhr

„Von der Konditorei zur Messtechnik“: NS-Zwangsarbeit in Göttingen: Ein Stadtrundgang mit dem Fahrrad

Am 21. Mai 2017 ist Internationaler Museumstag!

Unter dem Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung" öffnen wir die Ausstellung:

„Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"

13:00 - 17:00 Uhr


Und wir laden zur Spurensuche mit dem Fahrrad zu Orten von NS-Zwangsarbeit in Göttingen ein:

„Von der Konditorei zur Messtechnik": NS-Zwangsarbeit in Göttingen: Ein Stadtrundgang mit dem Fahrrad

14.00 Uhr | Dauer ca. 2,5 Stunden | Treffpunkt | Ausstellungsraum, Godehardstraße 11, Göttingen

Mit Lisa Grow, Geschichtswerkstatt Göttingen, und Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Zwangsarbeitende waren in fast jedem denkbaren Wirtschaftsbereich tätig, von Gaststätten und Hotels über die Mühle bis hin zum Krankenhaus und zur Munitionsfabrik, in kirchlichen Einrichtungen, Kommunen und Privathaushalten. Sie prägten das tägliche Bild in der Stadt Göttingen. Ohne sie wäre die deutsche Wirtschaft zusammengebrochen. Viele deutsche Betriebe haben von dem Einsatz ausländischer Zwangsarbeitender wirtschaftlich profitiert.

Die Rundfahrt beginnt am Ausstellungsort „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" und schlängelt sich durch Teile der West- und der Südstadt und endet auf dem Stadtfriedhof. Mit dem Fahrrad folgen wir der Spur der Zwangsarbeit in Eisenbahnbetrieben, Messtechnik-Unternehmen und anderen kriegswichtigen Industrien sowie in Unterkünften und Lagern für Zwangsarbeitende.

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bitte das Fahrrad mitbringen!

Montag, 30. Januar 2017, 15:30 bis 17:00 Uhr

Von der Konditorei zur Messtechnik. Stadtfuhrung zur NS-Zwangsarbeit in Göttingen

Mit Lisa Grow, Geschichtswerkstatt Göttingen, und Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Treffpunkt | Johanniskirchhof, Göttingen

Zwangsarbeitende waren in fast jedem denkbaren Wirtschaftsbereich tätig, von Gaststätten und Hotels über die Mühle bis hin zum Krankenhaus und zur Munitionsfabrik, beim Friseur und beim Bäcker, als Molkereiwagenfahrer und bei der Müllabfuhr, in kirchlichen Einrichtungen, Kommunen und Privathaushalten. Sie prägten das tägliche Bild in der Stadt Göttingen. Ohne sie wäre die deutsche Wirtschaft zusammengebrochen. Viele deutsche Betriebe haben von dem Einsatz ausländischer Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter wirtschaftlich profitiert. Der Rundgang führt durch die Göttinger Innenstadt und endet am Bahnhof.
Über die folgenden Bereiche wird es Informationen geben: Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen im Göttinger Alltag, Göttinger Kleinbetriebe: Konditorei, Bäckereien, Hotels etc., Unterkünfte und Lager für Zwangsarbeitende, Eisenbahnbetriebe, Messtechnik.

Dauer | ca. 1,5 Stunden

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Gefördert durch die Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und das Göttinger Bündnis / Veranstaltungs­reihe "Gedenken an die Opfer des National­sozialismus".

Samstag, 26. November 2016, 11.00 Uhr Abfahrt

Busfahrt zu Stätten von Zwangsarbeit im NS im Landkreis Northeim

Fahrt II Westlicher Teil

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Treffpunkt | Uslar, Parkplatz Graftplatz
Uhrzeit | 11.00 Uhr Abfahrt
Dauer | 5,5 bis 6 Stunden

Zwangsarbeit von Ausländerinnen und Ausländern während des Zweiten Weltkrieges war das nationalsozialistische Kriegsverbrechen mit dem größten Umfang und der tiefsten Integration in den Alltag der heimischen Bevölkerung. Auf zwei Busfahrten werden Stätten von NS-Zwangsarbeit im heutigen Landkreis Northeim erkundet und ihre historische Dimension sichtbar gemacht. So werden Orte des Alltags erkennbare Zeichen der NS-Geschichte. Der Besuch verschiedener Schauplätze von NS-Zwangsarbeit in der Region wird die Vielfältigkeit des Zwangsarbeitseinsatzes konkret erfahrbar machen, wo die Zwangsarbeitenden das tägliche Bild in Dörfern und Städten prägten und die deutsche Kriegswirtschaft unfreiwillig vor dem Zusammenbruch bewahrten. Mithilfe von Kurzvorträgen und (soweit vorhanden) Fotos und Schriftdokumenten wollen wir uns auf den verschiedenen Stationen der Fahrt Antworten auf die Frage nähern, was Zwangsarbeit von Ausländerinnen und Ausländern im Deutschen Reich wirklich bedeutete. Dies geschieht im unmittelbaren Gegenwartsumfeld dieser historischen Handlungsorte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Fahrt 2 | Westlicher Teil des Landkreises Northeim
Fahrtziele werden voraussichtlich u.a. Uslar, Dassel, Einbeck, Moringen, Volpriehausen und Hardegsen sein.
Inhaltlich wird es u.a. um Zwangsarbeit in der Landwirtschaft, in der Rüstungsindustrie, für reichseigene Unternehmen und von Insassen eines Konzentrationslagers gehen. An einzelnen Stationen werden eventuell Wege zu Fuß zurückgelegt.

Kostenbeitrag | 5 Euro pro Teilnehmer
In der KZ-Gedenkstätte Moringen wird es eine Gesprächspause mit Kaffee und Kuchen (wird gestellt) geben.

Voranmeldung |
bis jeweils eine Woche vor Fahrtbeginn | Bitte telefonisch unter 05554/2520 oder 05554/2504

Kooperationsveranstaltung mit der KZ-Gedenkstätte Moringen | Gefördert vom LAP des Landkreises Northeim

Samstag, 19. November 2016, 10:00 - 13:00

Allgemeine Führung durch die Ausstellung

Mit Petra Zeyen, Geschichtswertkstatt Göttingen

Ort | Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11, Göttingen
Einlass | 10.00 Uhr

Die Dauerausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit Südniedersachsen 1939-1945" dokumentiert die Lebensschicksale von angeworbenen, dienstverpflichteten oder auf gewaltsame Weise deportierten Menschen aus den besetzten europäischen Ländern, die während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Südniedersachsen gebracht wurden. Eine Besonderheit der Ausstellung liegt in ihrer europäischen Perspektive.

Die Lebensgeschichten polnischer, niederländischer und italienischer Zwangsarbeitender werden von Wissenschaftlern aus diesen Ländern dargestellt. Außerdem sind die Lebensläufe der Zwangsarbeitenden, weit über den Abschnitt der Zwangsarbeit in Deutschland hinaus, in vielen Filminterviews dokumentiert. Sie haben nach der Führung Gelegenheit diese Beiträge anzuhören und selbst in der Ausstellung die vielen Dokumente und Erinnerungen ehemaliger Zwangsarbeitender zu sichten.

Dauer | 3 Stunden (Zum Abschluss gibt es Kaffee und Kuchen.)

Kursgebühr | 7 Euro

Voranmeldung | Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule Göttingen Osterrode möglich: www.vhs-goettingen.de - VHS Kursnummer 16H01440 - direkter Link hier

Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Göttingen Osterrode

Freitag, 18. November 2016, 17:00 - 19:30h

Blick hinter die Kulisse: Ausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V.

Ort | Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11, Göttingen

Die internationale Ausstellung, die seit April 2015 dauerhaft in Göttingen gezeigt wird, beleuchtet in 13 Stationen das Leben von Menschen, die während des Zweiten Weltkriegs nach Südniedersachsen verschleppt wurden und hier Zwangsarbeit leisten mussten. Sie zeigt, wie tief das System der Zwangsarbeit in Südniedersachsens Wirtschaft und Bevölkerung verankert war. In einer Führung und einem Hintergrundgespräch berichtet eine/r der Ausstellungsmacher/innen von den Geschichtswerkstätten Duderstadt und Göttingen über die internationale Zusammenarbeit und Resonanz, regionale Schwierigkeiten, Begegnungen mit Betroffenen und den Plänen zur Weiterentwicklung der Ausstellung.

Dauer | 2,5 Stunden

Kursgebühr | 12 Euro

Voranmeldung | Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung bei der Volkshochschule Göttingen Osterrode möglich: www.vhs-goettingen.de -  VHS Kursnummer 16H01080 - direkte Link hier

Kooperationsveranstaltung mit der Volkshochschule Göttingen Osterrode

Samstag, 12. November 2016, 11.00 Uhr Abfahrt

Busfahrt zu Stätten von Zwangsarbeit im NS im Landkreis Northeim

Fahrt I Östlicher Teil

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Treffpunkt | Northeim, Parkplatz Mühlenanger
Uhrzeit |
11.00 Uhr Abfahrt
Dauer |
5,5 bis 6 Stunden

Zwangsarbeit von Ausländerinnen und Ausländern während des Zweiten Weltkrieges war das nationalsozialistische Kriegsverbrechen mit dem größten Umfang und der tiefsten Integration in den Alltag der heimischen Bevölkerung. Auf zwei Busfahrten werden Stätten von NS-Zwangsarbeit im heutigen Landkreis Northeim erkundet und ihre historische Dimension sichtbar gemacht. So werden Orte des Alltags erkennbare Zeichen der NS-Geschichte. Der Besuch verschiedener Schauplätze von NS-Zwangsarbeit in der Region wird die Vielfältigkeit des Zwangsarbeitseinsatzes konkret erfahrbar machen, wo die Zwangsarbeitenden das tägliche Bild in Dörfern und Städten prägten und die deutsche Kriegswirtschaft unfreiwillig vor dem Zusammenbruch bewahrten. Mithilfe von Kurzvorträgen und (soweit vorhanden) Fotos und Schriftdokumenten wollen wir uns auf den verschiedenen Stationen der Fahrt Antworten auf die Frage nähern, was Zwangsarbeit von Ausländerinnen und Ausländern im Deutschen Reich wirklich bedeutete. Dies geschieht im unmittelbaren Gegenwartsumfeld dieser historischen Handlungsorte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Fahrt 1 | Östlicher Teil des Landkreises Northeim
Fahrtziele werden voraussichtlich u.a. Northeim, Salzderhelden, Kreiensen, Bad Gandersheim und Echte sein.
Inhaltlich wird es u.a. um Zwangsarbeit im Eisenbahnbereich, in der Rüstungsindustrie, im städtischen Handel und in der Landwirtschaft sowie um ein Außenkommando des KZ Buchenwald gehen. An einzelnen Stationen werden eventuell Wege zu Fuß zurückgelegt.

Kostenbeitrag | 5 Euro pro Teilnehmer
Unterwegs ist eine Kaffeepause vorgesehen. Bitte bringen Sie sich Ihre warmen Getränke mit; für Kuchen wird gesorgt.

Voranmeldung | bis jeweils eine Woche vor Fahrtbeginn | Bitte telefonisch unter 05554/2520 oder 05554/2504.

Kooperationsveranstaltung mit der KZ-Gedenkstätte Moringen | Gefördert vom LAP des Landkreises Northeim

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 15.30 Uhr

Zwangsmigration und NS-Zwangsarbeit in Südniedersachsen: Ein Vortrag

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Ort | Gemeindesaal St. Jacobi, Jacobikirchhof 2, Göttingen

Der Vortrag findet im Rahmen des Ökumenischen Seminars Göttingen statt, das sich in diesem Halbjahr mit Migration in Europa beschäftigt.

Freitag, 17. Juni 2016, 19.00 Uhr

Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944 | Ein Vortrag mit Bildern

Mit David Rojkowski, Ausstellungspartner, Redaktionsmitglied Leica Fotografie International, Hamburg

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Einlass 18.00 Uhr | Darüber hinaus hat die Ausstellung von 10.00-16.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Am 1. August 1944 bricht in Warschau ein Aufstand der polnischen Heimatarmee gegen die deutsche Besatzungsmacht aus. Das Ziel lautet, Warschau zu befreien und Polens Unabhängigkeit von der Sowjetunion zu demonstrieren. Doch der Plan geht nicht auf, die Hilfe der Alliierten bleibt aus. Nach über zwei Monaten Kampf liegt die Stadt in Trümmern, 180.000 Menschen finden den Tod, Zahntausende werden in Konzentrationslager und zur Zwangsarbeit deportiert.

Der Vortrag wirft einen kritischen Blick auf die fotografische Kriegsberichterstattung über den Aufstand in deutscher und polnischer Presse während seiner Dauer. Insbesondere wird dabei das Augenmerk auf die mediale Verwertung des Krieges und der Eignung von Fotos als historische Quellen gelegt.

Präsentiert werden vorrangig publizierte Bilder von Mitgliedern des Büros für Information und Propaganda der Heimatarmee sowie Angehörigen der Propagandakompanien der Wehrmacht und SS. Ihre Motive und ihre Darstellungsweisen werden in Berichten der polnischen Aufstandspresse und deutscher Medien verglichen.

 

Dauer: ca. 1,5 Stunden | Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag, 10. Juni 2016, 19.00 Uhr

Wie die Göttinger Infanterie die sowjetische Zivilbevölkerung zur Zwangsarbeit presste | Ein Vortrag

Zum 75. Jahrestag des Deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Mit Martin Heinzelmann, Lokalhistoriker

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Einlass 18.00 Uhr | Darüber hinaus hat die Ausstellung von 10.00-16.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Millionen von Zivilistinnen und Zivilisten wurden während des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt. Den größten Anteil davon machten Menschen aus dem Gebiet der damaligen Sowjetunion aus. Häufig waren es Einheiten der Wehrmacht, die diese Deportationen durchführten.

Das in Göttingen beheimatete 82. Infanterieregiment nahm als Teil der 31. Infanteriedivision vom ersten Tag an am deutschen Überfall auf die Sowjetunion teil. Es war dort auf vielfältige Weise am Vernichtungs- und Raubkrieg der Wehrmacht beteiligt. So auch an der Verschleppung von Zivilistinnen und Zivilisten zur Zwangsarbeit. Der Vortrag gibt einen Einblick in Umfang und Vorgehensweise bei diesen Verbrechen.

Dauer: ca. 1,5 Stunden | Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 5. Juni 2016, 15.00 Uhr

Alltag der Zwangsarbeit | Eine Thematische Führung durch die Ausstellung

Mit Frauke Klinge von der Geschichtswerkstatt Göttingen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Darüber hinaus hat die Ausstellung am 5. Juni von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Zwangsarbeit war ein Massenphänomen, das im Zweiten Weltkrieg auch in der Region Göttingen überall sichtbar war. Wie und wo lebten die nach Deutschland verschleppten Menschen? Wo arbeiteten sie? Wurden sie entlohnt? Gab es Freizeit für sie? Wie war der Kontakt mit Deutschen? Wie prägte der nationalsozialistische Rassismus das Leben der Zwangsarbeitenden? Eine Führung zum Alltag und zur Alltäglichkeit der Zwangsarbeit.

Dauer: 1 Stunde | Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonsich unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.  sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag, 3. Juni 2016, 19.30 Uhr

Gefangene der eigenen Erinnerung | Eine Lesung mit Musik

Mit Ute Delimat (Text) und Daiva Schumann (Musik/Harfe)

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Einlass 18.00 Uhr | Darüber hinaus hat die Ausstellung am 3. Juni von 10.00-16.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Über das Schicksal ihrer Mutter hat die Göttingerin Ute Delimat eine biografische Lesung erarbeitet. Sie erzählt von der Verschleppung der 13-jährigen Wiktoria 1940 durch deutsche Soldaten aus ihrem Zuhause in Polen, dem Transport in menschenüberfüllten Güterwaggons, der Arbeit in der Zuckerfabrik Obernjesa. Die junge Zwangsarbeiterin wurde geschlagen und gedemütigt, sie musste in bewachten Baracken leben und verlor Eltern und Geschwister durch den Krieg. Schließlich fand sie eine zweite Heimat bei einem Bauern im Landkreis Göttingen.

Dauer: 1 Stunde | Die Lesung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonsich unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonnabend, 21. Mai 2016

Mit dem Bus zu Orten von NS-Zwangsarbeit im Landkreis Göttingen | Eine Exkursion

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Treffpunkt | Reisebusparkplatz am Bahnhof Göttingen
Uhrzeit/Dauer | 11.45 h am Treffpunkt, 12.00 h Abfahrt | Rückkehr ca. 17.00 h

Auf diesen Fahrten werden wir historische Orte von NS-Zwangsarbeit in der Region aufsuchen. Fotos und Schrift-dokumente sowie Kurzvorträge werden an den verschiedenen Stationen der Fahrt die vielfältigen Aspekte des erzwungenen Arbeitseinsatzes von Ausländerinnen und Ausländern deutlich machen. Dies geschieht im unmittel-baren Umfeld der heutigen Gestalt dieser damaligen „Einsatzorte". Dabei wird deutlich, dass es sich hierbei um das nationalsozialistische Kriegsverbrechen handelt, das den größten Umfang hatte und mit Abstand am tiefsten in den Alltag der einheimischen Bevölkerung integriert war. Als „Fremde" waren die Zwangsarbeitenden in der Region weitgehend entrechtet und prägten zugleich das tägliche Bild in Dörfern und Städten, während sie die deutsche Wirtschaft im Krieg unfreiwillig vor dem Zusammenbruch bewahrten.
Die besuchten Orte sind ein wesentlicher Bestandteil der Lebenswelt heutiger Schülerinnen und Schüler. Dies bietet einen hervorragenden Ansatzpunkt zur Behandlung von Themen wie Nationalsozialismus oder Geschichte von „Fremden" in der Region.

Fahrt 2 | Süd/West | Sonnabend, 21. Mai 2016
Wir werden u.a. auch die Eisenbahn, die Forstwirtschaft und das Gesundheitswesen in das Blickfeld nehmen, auf Spielräume der einheimischen Bevölkerung eingehen und Kontrolle und Verfolgung bis hin zu Straflagern und Hinrichtungen behandeln. Fahrtziele sind u.a.: Rosdorf, Sieboldshausen, Obernjesa, Hedemünden, Hann. Münden, Hemeln, Dransfeld.

Zielgruppen | Die Fahrten sind für Interessierte jeden Alters offen, Vorwissen ist hilfreich, aber nicht erforderlich. An einzelnen Stationen werden kleinere Abschnitte zu Fuß bewältigt. An der Teilnahme von Lehrkräften aus Schulen der Region sind wir besonders interessiert. Es können maximal 45 Personen teilnehmen.

Kostenbeitrag | 5 Euro pro Teilnehmer pro Fahrt | Proviante bitte mitbringen!
Die Fahrten können einzeln gebucht werden.

Tickets sind direkt in der Ausstellung zu den Öffnungszeiten erhältlich! | Voranmeldung |
Bitte per E-Mail an info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter
0551/ 29 34 69 01.

Druckversion

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag, 29. April 2016, 16.00 Uhr

Medizin in Göttingen im Nationalsozialismus. Zwangarbeitende als Personal und Patienten des alten Universitätsklinikums | Ein Stadtrundgang

Mit Frauke Klinge und Cornelia Krapp von der Geschichtswerkstatt Göttingen

Start/Treffpunkt in Göttingen: Schranke Goßlerstraße / Ecke Käte-Hamburger-Weg

Der Rundgang über das Gelände des alten Universitätsklinikums zwischen Goßlerstraße und Humboldtallee gibt eine Einführung in die Göttinger Klinikumsgeschichte und die Entwicklung der Medizinischen Fakultät in der NS-Zeit. Themen sind außerdem: Zwangssterilisationen in der Frauenklinik, die Rolle von Hebammen in der NS-Zeit sowie ZwangsarbeiterInnen als PatientiInnen und Personal im Klinikum. Zum Abschluss geht es um den (aktuellen) Umgang der Medizinischen Fakultät mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit.

Informationen zum Thema und zur Geschichtswerkstatt Göttingen hier.
Dauer: 1,5 Stunden | Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonnabend, 23. April 2016

Mit dem Bus zu Orten von NS-Zwangsarbeit im Landkreis Göttingen | Eine Exkursion

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Treffpunkt | Reisebusparkplatz am Bahnhof Göttingen
Uhrzeit/Dauer | 11.45 h am Treffpunkt, 12.00 h Abfahrt | Rückkehr ca. 17.00 h

Auf diesen Fahrten werden wir historische Orte von NS-Zwangsarbeit in der Region aufsuchen. Fotos und Schrift-dokumente sowie Kurzvorträge werden an den verschiedenen Stationen der Fahrt die vielfältigen Aspekte des erzwungenen Arbeitseinsatzes von Ausländerinnen und Ausländern deutlich machen. Dies geschieht im unmittel-baren Umfeld der heutigen Gestalt dieser damaligen „Einsatzorte". Dabei wird deutlich, dass es sich hierbei um das nationalsozialistische Kriegsverbrechen handelt, das den größten Umfang hatte und mit Abstand am tiefsten in den Alltag der einheimischen Bevölkerung integriert war. Als „Fremde" waren die Zwangsarbeitenden in der Region weitgehend entrechtet und prägten zugleich das tägliche Bild in Dörfern und Städten, während sie die deutsche Wirtschaft im Krieg unfreiwillig vor dem Zusammenbruch bewahrten.
Die besuchten Orte sind ein wesentlicher Bestandteil der Lebenswelt heutiger Schülerinnen und Schüler. Dies bietet einen hervorragenden Ansatzpunkt zur Behandlung von Themen wie Nationalsozialismus oder Geschichte von „Fremden" in der Region.

Fahrt 1 | Nord/Ost | Sonnabend, 23. April 2016
Thematisch wird es z.B. um die Rüstungsindustrie auf dem Dorf und in der Kleinstadt, die Landwirtschaft und das Handwerk gehen sowie um Widerstand und Repression, Lebensgeschichten polnischer und italienischer Zwangsarbeitender und das Schicksal hier geborener Zwangsarbeiterkinder, Misshandlungen und den Umgang mit dem Thema in den Nachkriegsjahren. Fahrtziele sind u.a.: Reyershausen, Bilshausen, Rhumspringe, Duderstadt, Nesselröden, Groß Lengden, Reinhausen.

Zielgruppen | Die Fahrten sind für Interessierte jeden Alters offen, Vorwissen ist hilfreich, aber nicht erforderlich. An einzelnen Stationen werden kleinere Abschnitte zu Fuß bewältigt. An der Teilnahme von Lehrkräften aus Schulen der Region sind wir besonders interessiert. Es können maximal 45 Personen teilnehmen.

Kostenbeitrag | 5 Euro pro Teilnehmer pro Fahrt | Proviante bitte mitbringen!
Die Fahrten können einzeln gebucht werden.

Tickets sind direkt in der Ausstellung zu den Öffnungszeiten erhältlich! | Voranmeldung |
Bitte per E-Mail an info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter
0551/ 29 34 69 01.

Druckversion

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., Geschichtswerkstatt Duderstadt e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 3. April 2016, 15.00 Uhr

Allgemeine Führung durch die Ausstellung

Mit Lara Jungkind, Geschichtsstudentin an der Universität Göttingen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Darüber hinaus hat die Ausstellung am 3. April von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Zur Arbeit gezwungene AusländerInnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig, überall in den Städten und Dörfern präsent und schwebten in ständiger Gefahr. Die Führung wird auf die Lebenswege einzelner Zwangsarbeitender eingehen, Zwangs-Arbeitsplätze in Südniedersachsen beleuchten und die verschiedenen europäischen Perspektiven auf dieses Verbrechen darstellen.

Dauer | 1 Stunde | Die Führungen sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 6. März 2016 um 14.00 Uhr und um 15.30 Uhr

Allgemeine Führungen durch die Ausstellung

  • (14.00 Uhr Führung fällt aus! )
  • 15.30 Uhr Führung findet statt. Mit Lara Jungkind, Geschichtsstudentin an der Universität Göttingen
Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Darüber hinaus hat die Ausstellung am 6. März von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Zur Arbeit gezwungene AusländerInnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig, überall in den Städten und Dörfern präsent und schwebten in ständiger Gefahr. Die Führung wird auf die Lebenswege einzelner Zwangsarbeitender eingehen, Zwangs-Arbeitsplätze in Südniedersachsen beleuchten und die verschiedenen europäischen Perspektiven auf dieses Verbrechen darstellen.

Dauer: 1 Stunde | Die Führungen sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag. 4. März 2016, 19.00 Uhr

Was sagen uns die Bilder? Betrachtungen über private Fotografien der NS-Zwangsarbeit | Ein Vortrag mit Bildern

Mit David Rojkowski, Ausstellungspartner, Redaktionsmitglied Leica Fotografie International, Hamburg

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Einlass 18.00 Uhr | Darüber hinaus hat die Ausstellung von 10.00-16.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Sind Fotografien wie Schriftdokumente zu betrachten? Kann man sie als historische Belege und zur Erzählung über die NS-Zwangsarbeit verwenden? Und wenn ja, in welcher Zusammenstellung und mit welchem Kommentar? Anders als Schriftdokumente sagen Fotografien oft kein Wort zum Zeitpunkt ihres Entstehens, zum Verfasser und Empfänger. Aber sie haben meistens einen vielschichtigen Hintergrund.

Anhand von verschiedenen visuellen Erzählmustern wird in dem Vortrag auf diese Fragen eingegangen. Eine Auswahl an persönlichen Fotosammlungen ehemaliger ZwangsarbeiterInnen stellt außerdem diese Fotos in ihrer heutigen Funktion vor.

Dauer: ca. 1,5 Stunden | Die Veranstaltung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 7. Februar 2016, 15.00 Uhr

Alltag der Zwangsarbeit — Eine Thematische Führung durch die Ausstellung

Mit Frauke Klinge, Geschichtswerkstatt Göttingen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Darüber hinaus hat die Ausstellung am 7. Februar von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Zwangsarbeit war ein Massenphänomen, das im Zweiten Weltkrieg auch in der Region Göttingen überall sichtbar war. Wie und wo lebten die nach Deutschland verschleppten Menschen? Wo arbeiteten sie? Wurden sie entlohnt? Gab es Freizeit für sie? Wie war der Kontakt mit Deutschen? Wie prägte der nationalsozialistische Rassismus das Leben der Zwangsarbeitenden? Eine Führung zum Alltag und zur Alltäglichkeit der Zwangsarbeit.

Dauer: 1 Stunde | Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonsich unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag, 5. Februar 2016, 19.30 Uhr

Gefangene der eigenen Erinnerung — Eine Lesung mit Musik

Mit Ute Delimat (Text) und Daiva Schumann (Musik/Harfe)

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Über das Schicksal ihrer Mutter hat die Göttingerin Ute Delimat eine biografische Lesung erarbeitet. Sie erzählt von der Verschleppung der 13-jährigen Wiktoria 1940 durch deutsche Soldaten aus ihrem Zuhause in Polen, dem Transport in menschenüberfüllten Güterwaggons, der Arbeit in der Zuckerfabrik Obernjesa. Die junge Zwangsarbeiterin wurde geschlagen und gedemütigt, sie musste in bewachten Baracken leben und verlor Eltern und Geschwister durch den Krieg. Schließlich fand sie eine zweite Heimat bei einem Bauern im Landkreis Göttingen.

Dauer: 1 Stunde | Die Lesung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonsich unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Samstag, 30. Januar 2016, 14.00 Uhr

Widerstand, Resistenz und Verfolgung in Göttingen — Ein Stadtrundgang

Mit Joachim Bons, Rainer Driever, Lisa Grow und Günther Siedbürger

Treffpunkt: Platz zwischen Johanniskirchhof und Stadtbibliothek — Ecke Paulinerstraße / Gotmarstraße 8, Göttingen

Der Stadtrundgang führt zurück in die Anfangszeit des Nationalsozialismus in Göttingen. SozialdemokratInnen, GewerkschafterInnen, KPD und andere linksgerichtete Kräfte waren erklärte Ziele der Verfolgung durch das neue Regime. Wir zeigen Orte dieser ersten Repressionswelle ab Frühjahr 1933 und gehen anhand der Geschichten ausgewählter AkteurInnen auf antifaschistischen Widerstand und Resistenz in Göttingen ein. Zudem werden Streiflichter die Schicksale ausländischer Zwangsarbeitender in Göttingen beleuchten.

Dauer: ca. 1,5 Stunden | Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., Göttinger Bündnis/ Veranstaltungs­reihe "Gedenken an die Opfer des National­sozialismus" sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 6. Dezember 2015

Öffentliche Führungen durch die Ausstellung

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen
Darüber hinaus hat die Ausstellung am 6. Dezember von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

  • 14.00 Uhr
    Thematische Führung mit Cornelia Krapp und Lisa Grow, Geschichtswerkstatt Göttingen
    Zwangsarbeit im Nationalsozialismus wird anhand der Lebensgeschichte einer Jugendlichen aus Polen veranschaulicht. Von Wehrmachtssoldaten gefangen genommen und aus ihrem Heimatdorf entführt, wurde sie nach Südniedersachsen deportiert. Jahrelang musste sie hier Zwangsarbeit leisten. Wie sah ihr Leben als Zwangsarbeitende aus Osteuropa aus? Welche rassistischen Gesetze und Vorurteile bestimmten ihren Alltag, ihre Überlebenschancen und ihre Handlungsstrategien? Wie empfand sie ihre Befreiung im April 1945, und welche Spielräume hatte sie danach, ihr Leben zu gestalten?
    Dauer: 1 bis 1,5 Stunden
  • 15.30 Uhr
    Allgemeine Führung durch die Ausstellung mit Veronika Hilberath, Göttingen
    Die Dauerausstellung zeigt wie NS-Zwangsarbeit in der Region aussah. Sie war das nationalsozialistische Unrecht, das die größte Anzahl an Menschen traf. Zur Arbeit gezwungene Ausländer und Ausländerinnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig, überall in den Städten und Dörfern präsent und schwebten in ständiger Gefahr. Die Führung wird auf die Lebenswege einzelner Zwangsarbeitender eingehen, Zwangsarbeitsplätze in Südniedersachsen beleuchten und die verschiedenen europäischen Perspektiven auf dieses Verbrechen darstellen.
    Dauer: 1 bis 1,5 Stunden

Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen. Die Führungen sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag, 27. November 2015, 16.00 Uhr

Allgemeine Führung durch die Ausstellung

Mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Die Dauerausstellung zeigt wie NS-Zwangsarbeit in der Region aussah. Sie war das nationalsozialistische Unrecht, das die größte Anzahl an Menschen traf. Zur Arbeit gezwungene Ausländer und Ausländerinnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig, überall in den Städten und Dörfern präsent und schwebten in ständiger Gefahr. Die Führung wird auf die Lebenswege einzelner Zwangsarbeitender eingehen, Zwangsarbeitsplätze in Südniedersachsen beleuchten und die verschiedenen europäischen Perspektiven auf dieses Verbrechen darstellen.

Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonsich unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.
Dauer: 1 bis 1,5 Stunden | Die Führungen sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Freitag, 13.November 2015, 15.30 Uhr

Stadtrundgang zu NS-Zwangsarbeit in Duderstadt

Mit Götz Hütt und Günther Siedbürger von der Geschichtswerkstatt Duderstadt

Start/Treffpunkt: Vor dem historischen Rathaus, Marktstraße 66

Zwangsarbeit war das nationalsozialistische Verbrechen, das die größte Anzahl an Menschen traf. Zur Arbeit gezwungene Ausländer waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig und überall im Stadtbild präsent. Auf unserem Rundgang werden wir Orte aufsuchen, die diese Tatsache plastisch machen, und zeigen, dass Zwangsarbeit in Duderstadt auch jenseits des KZ-Arbeitskommandos in vielfacher Form existierte. Informationen zum Thema und zur Geschichtswerkstatt Duderstadt hier.

Dauer: 1,5 bis 2 Stunden | Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. Göttinger Bündnis/ Veranstaltungs­reihe "Gedenken an die Opfer des National­sozialismus" sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Donnerstag, 5. November 2015, 15.00 Uhr

Stadtteilrundgang: Medizin in Göttingen im Nationalsozialismus – Zwangarbeitende als Personal und Patienten des alten Universitätklinikums

Mit Frauke Klinge und Cornelia Krapp von der Geschichtswerkstatt Göttingen

Start/Treffpunkt in Göttingen: Schranke Goßlerstraße / Ecke Käte-Hamburger-Weg

Der Rundgang über das Gelände des alten Universitätsklinikums zwischen Goßlerstraße und Humboldtallee gibt eine Einführung in die Göttinger Klinikumsgeschichte und die Entwicklung der Medizinischen Fakultät in der NS-Zeit. Themen sind außerdem: Zwangssterilisationen in der Frauenklinik, die Rolle von Hebammen in der NS-Zeit sowie ZwangsarbeiterInnen als PatientInnen und Personal im Klinikum. Zum Abschluss geht es um den (aktuellen) Umgang der Medizinischen Fakultät mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit. Der Rundgang endet im Bereich Humboldtallee. Informationen zum Thema und zur Geschichtswerkstatt Götingen hier.

Dauer: 2 Stunden | Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. Göttinger Bündnis/ Veranstaltungs­reihe "Gedenken an die Opfer des National­sozialismus" sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 1. November 2015

Allgemeine Führung durch die Ausstellung

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 1. November von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

  • 14.00 Uhr mit Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt
  • 15.30 Uhr mit Lara Jungkind, Geschichtsstudentin an der Universität Göttingen

Seit dem April 2015 zeigt die Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945", wie NS-Zwangsarbeit in der Region aussah. Sie war das nationalsozialistische Unrecht, das die größte Anzahl an Menschen traf. Zur Arbeit gezwungene Ausländer und Ausländerinnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig, überall in den Städten und Dörfern präsent und schwebten in ständiger Gefahr. Die Führung wird auf die Lebenswege einzelner Zwangsarbeitender eingehen, Zwangsarbeitsplätze in Südniedersachsen beleuchten und die verschiedenen europäischen Perspektiven auf dieses Verbrechen darstellen.

Eine Anmeldung unter info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonsich unter 0551 / 29 34 69 01 wird empfohlen.
Dauer: 1 bis 1,5 Stunden | Die Führungen sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. sowie durch Spenden von Einzelpersonen

Sonntag, 11. Oktober 2015, 14.00 Uhr

NS-Zwangsarbeit im Kalibergbau Volpriehausen

Führung und Rundgang mit Detlev Herbst vom Kalibergbaumuseum Volpriehausen

Start/Treffpunkt: Kalibergbaumuseum Volpriehausen, Wahlbergstr. 1, 37170 Uslar-Volpriehausen

Der Rundgang beginnt im Kalibergbaumuseum Volpriehausen und führt über das Gelände des ehemaligen Kali-Bergwerks bzw. der Heeresmunitionsanstalt. Hier mussten im Zweiten Weltkrieg u. a. Jugendliche aus dem Jugend-KZ Moringen Zwangsarbeit leisten. Es werden Fahrgemeinschaften zum alten Schachtgelände gebildet.

Eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Kalibergbaumuseum Volpriehausen und der Göttinger Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945". Informationen zum Thema  hier. Volpriehausen ist DB-Station an der Strecke Northeim-Bodenfelde.

Dauer: ca. 2 Stunden | Der Eintritt ist frei, um eine Spende für das Kalibergbaumuseum Volpriehausen wird gebeten.

Dienstag, 28. April 2015, 17.30 bis 20.00 Uhr

Führung durch die Ausstellung im Rahmen des Bildungswerks Ver.di After-Work-Bildung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstr. 11, 37073 Göttingen
Eine Teilnahme ist kostenlos, aber auf 20 Personen begrenzt.

Führung durch die Ausstellung mit Günther Siedbürger von der Geschichtswerkstatt Duderstadt und Lisa Grow von der Geschichtswerkstatt Göttingen

Die von einer internationalen Projektgruppe um die Geschichtswerkstätten Göttingen und Duderstadt erarbeitete Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" wird am 17. April 2015 in eigens umgebauten Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schulen II Göttingen neu eröffnet und als Dauerausstellung gezeigt. Die Führung wird nicht nur inhaltlich über NS-Zwangsarbeit informieren, sondern auch die Besonderheit der Ausstellung in ihrer europäischen Perspektive vermitteln, die die unterschiedlichen aktuellen europäischen Sichtweisen wiederspiegelt und einen Eindruck vom kooperativen Entstehungsprozess der Ausstellung gibt.

Die Ausstellung soll die Grundlage eines Denk- und Erinnerungsortes zum Thema Nationalsozialismus in Südniedersachsen bilden, den es im Landkreis Göttingen bisher noch nicht gibt. Über die Absicht, hier einen dauerhaften Ort der Begegnung für Jugendliche und ein allgemeines Publikum zu schaffen, der zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und damit verknüpften aktuellen Themen einlädt, wollen wir berichten und diskutieren.

Bitte beim Bildungswerk Ver.di anmelden! Email: goettingen@bw-verdi.de, Tel. 0551/47188.
Mehr Informationen unter: www.bw-verdi.de/vor-ort/goettingen/after-work-bildung.html

Freitag, 17. April 2015, 17 Uhr

Feierliche Eröffnung der Dauerausstellung "Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" mit Musik, Lesung, Tanz und der internationalen Projektgruppe im Beisein von Zeitzeuginnen

Ort: Mensa der Berufsbildenden Schulen II Göttingen - BBS II, Godehardstraße 11, Göttingen

Am 17. April 2015 – 70 Jahre nach der Befreiung im Raum Göttingen (8. April 1945) durch den Einmarsch von US-Soldaten – wird die Ausstellung zur Zwangsarbeit in Südniedersachsen in eigenen Räumlichkei­ten in der Berufsbildenden Schulen II Göttingen (BBS II) eröffnet werden (siehe Anfahrtbeschreibung).

Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen und der Geschichtswerkstatt Duderstadt
Gefördert durch: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V. | Sparkasse Göttingen | Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. | Spenden von Einzelpersonen

Programm (Fotos von der Eröffnung finden sie unter "Bildergalerie")

Einführende Vidoeclip

  • Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Begrüßung

  • Geschichtswerkstätten Göttingen und Duderstadt

Grußworte

  • Bernhard Reuter, Landrat Göttingen
  • Dagmar Schlapeit-Beck, Stadträtin Göttingen
  • Frauke Heiligenstadt, Niedersächsische Kultusministerin
  • Flavio Rodilosso, Italienischer Generalkonsul

Redebeiträge

  • Rolf Keller, Stiftung niedersächische Gedenkstätten

Zwangsarbeit und Befreiung 1945 - multimedialer Vortrag

  • Lisa Grow, Geschichtswerkstatt Göttingen
  • Günther Siedbürger, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Musik | Lesung | Tanz

  • Lieder für Überlebende | Johan Meijer, Liedermacher, Stichting Holländerei/ NL
  • Gefangene der eigenen Erinnerung | art la danse, Göttingen | Ute Delimat, Leserin | Marie Theres Zechiel, Tänzerin| Daiva Schumann, Harfistin
  • Musikalische Intermezzi | Musikschule des Landkreises Göttingen | Sabine Gottschalk, Violinistin | Daiva Schumann, Harfistin

Führung durch die Ausstellung

  • Im Anschluss an die Eröffnungsfeier

Downloads:

Gefördert durch | Landschaftsverband Südniedersachsen e.V., Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Geschichtswerkstatt Göttingen e.V., Refratechnik Cement Göttingen sowie durch Spenden von Einzelpersonen