Textgröße:  A   A+   A++

Veranstaltungstermine aktuell

Sonntag, 6. Januar 2019 | 14:30-16:00 Uhr

Kinder und Jugendliche in der NS-Zwangsarbeit | Eine Führung durch die Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit“

mit Tabea Hildebrandt, Geschichtsstudentin

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Bis zu 60.000 Menschen mussten während des Zweiten Weltkriegs in Göttingen und Umgebung Zwangsarbeit leisten. Viele von ihnen waren noch sehr jung – einige waren Jugendliche oder sogar Kinder. In dieser thematischen Führung durch die Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945" werden fünf dieser jungen Zwangsarbeitenden vorgestellt. Erst zwischen fünf und 21 Jahren alt waren sie, als sie in Polen, der Sowjetunion, den Niederlanden oder Italien von Wehrmachtssoldaten aus ihren Heimatdörfern entführt und nach Südniedersachsen deportiert wurden. Wie sah ihr Leben in der Zwangsarbeit aus? Welche rassistischen Gesetze und Vorurteile bestimmten ihre Überlebenschancen und Handlungsstrategien? Wie empfanden sie ihre Befreiung 1945 und welche Spielräume hatten sie danach, ihr Leben zu gestalten?

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Voranmeldung: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder Tel. 0551 / 50 76 45 54

Veranstaltet von der Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" und die Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 6. Januar 2019 von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Samstag, 12. Januar 2019 | 19.30 Uhr

Amon — mein Großvater hätte mich erschossen | Eine Lesung mit Diskussion

mit Jennifer Teege

Ort: Altes Rathaus, Markt 9, Göttingen

Jennifer Teege erfährt mit 38 Jahren durch einen Zufall, wer sie ist. In einer Bibliothek findet sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. Göth war verantwortlich für den Tod tausender Menschen und wurde 1946 gehängt. Jennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair recherchiert sie ihre Familiengeschichte. Schritt für Schritt wird aus dem Schock über die Abgründe der eigenen Familie die Geschichte einer Befreiung.

Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.
im Rahmen der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27. Januar"

Sonntag, 13. Januar 2019 | 14:00-18:00 Uhr

Geschichte erforschen mit dem Museumskoffer | Workshop für Alle

Mit Annika Fischer, Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit...

Ort: Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"

Aufgeteilt in Kleingruppen erforschen die Teilnehmer*innen den Inhalt verschiedener Koffer, die jeweils einen Teilbereich des Themas Zwangsarbeit abdecken. Um die enthaltenen Gegenstände, Fotos und Dokumente zu entschlüsseln, nutzen sie alle Elemente der Ausstellung, einschließlich der Zeitzeug*innen-Interviews in den Multimedia-Stationen. Durch die abschließenden Kurzpräsentationen fügen sich die Einzelrecherchen zu einem umfassenden historischen Gesamtbild zusammen.

So lernen sie, wie allgegenwärtig und vielgestaltig Zwangsarbeit im nationalsozialistischen Deutschland war, wie das alltägliche Leben der Zwangsarbeitenden aussah und wie die NS-Ideologie je nach Herkunft der Menschen selbst hier noch Unterschiede machte. Rassismus, Antisemitismus und Kriegswirtschaft als Grundlagen der NS-Zwangsarbeit werden ebenso angesprochen wie Fragen der Verantwortung, Erinnerung und Entschädigung nach 1945.

Der Workshop sowie Getränke sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Voranmeldung: E-Mail: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder telefonisch unter 0551 /29 34 69 01

Veranstaltet von der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit, Südniedersachsen 1939-1945" und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. im Rahmen der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27. Januar"

Sonntag, 20. Januar 2019 | 14:00 Uhr

Führung durch die Sonderausstellung "Spott dem Naziregime" mit Diskussion

mit Roland Zeyen, Geschichtswerkstatt Duderstadt

Ort: Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945"

Am 10. Mai 1940 besetzte die Wehrmacht innerhalb eines Tages Luxemburg. Die Regierung ging ins Exil. Der organisierte Widerstand konzentrierte sich auf Gegenpropaganda, landesweiten Streik oder Kampf im belgischen und französischen Untergrund sowie in den Armeen der Alliierten. Die politische Satire in Luxemburg begann allerdings schon vor dem Überfall auf das Land. Seit 1933 warnte Albert Simon in seinen Zeichnungen vor den Nazis und machte sich über sie lustig. Die Arbeiten wurden u.a. im "Escher Tageblatt" publiziert. Ab 1941 gab die Widerstandsgruppe ALWERAJE eine Untergrundzeitung mit Satiren auf das Naziregime heraus. Karikaturen begleiteten auch den Abzug der Deutschen und später die Nürnberger Prozesse. In der Wanderausstellung "Spott dem Naziregime" zeigt das luxemburgische Musée national de la Résistance verschiedene Formen politischer Satire und Karikaturen gegen das Naziregime.

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Veranstaltet von der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit, Südniedersachsen 1939-1945"und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. im Rahmen der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27. Januar"

Mittwoch, 30. Januar 2019 | 14:00-15:30 Uhr

Geschichte Göttingens im Nationalsozialismus | Ein Stadtteilrundgang

mit Frauke Klinge und Jörg Janßen, Geschichtswerkstatt Göttingen

Treffpunkt: Aula der Universität, Wilhelmsplatz 1, Göttingen

Mit diesem Stadtrundgang möchte die Geschichtswerkstatt Göttingen einen Einblick in den Alltag der Göttinger Bevölkerung zur Zeit des Nationalsozialismus vermitteln. Anhand von ausgewählten Themen richten wir den Blick nicht nur auf die Opfer von Entrechtung, Verfolgung und Deportation, sondern auch auf die Täter und Täterinnen vor Ort. Stationen des Rundgangs werden u.a. die Göttinger Universität im Nationalsozialismus, die Situation an den Schulen, die Bedeutung der NS-Zwangsarbeit und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sein.

Der Rundgang ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. im Rahmen der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27. Januar"

10. November 2018 bis 31. Januar 2019

Spott dem Naziregime | Karikaturen gegen die NS-Herrschaft in Luxemburg

Am 10. Mai 1940 besetzte die Wehrmacht innerhalb eines Tages Luxemburg. Die Regierung ging ins Exil. Der organisierte Widerstand konzentrierte sich auf Gegenpropaganda, landesweiten Streik oder Kampf im belgischen und französischen Untergrund sowie in den Armeen der Alliierten. Die politische Satire in Luxemburg begann allerdings schon vor dem Überfall auf das Land. Seit 1933 warnte Albert Simon in seinen Zeichnungen vor den Nazis und machte sich über sie lustig. Die Arbeiten wurden u.a. im "Escher Tageblatt" publiziert. Ab 1941 gab die Widerstandsgruppe ALWERAJE eine Untergrundzeitung mit Satiren auf das Naziregime heraus. Karikaturen begleiteten auch den Abzug der Deutschen und später die Nürnberger Prozesse. In der Wanderausstellung "Spott dem Naziregime" zeigt das luxemburgische Musée national de la Résistance verschiedene Formen politischer Satire und Karikaturen gegen das Naziregime.

Vernissage | Samstag, 10. November 2018 | 16:00 Uhr
Mit eine thematische Einleitung und Führung durch die Sonderausstellung mit Frank Schroeder, Ausstellungsmacher und Leiter des Musée national de la Résistance, Esch-sur-Alzette, Luxemburg

Offene Führungen mit Diskussion | mit Roland Zeyen, Geschichtswerkstatt Duderstadt
Sonntag, 18.11.2018, 14:00 Uhr
Dienstag, 11.12.2018, 17:30 Uhr | Kooperation mit BW ver.di
Sonntag, 20.01.2019, 14:00 Uhr

Die Sonderausstellung und Führungen sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Voranmeldung | E-Mail: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder Telefon: 0551 /29 34 69 01

Veranstaltet von der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit, Südniedersachsen 1939-1945", der NS-Familien-Geschichte e.V. und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. im Rahmen der Göttinger Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus – Eine Veranstaltungsreihe: 9. November - 27. Januar"