Textgröße:  A   A+   A++

Veranstaltungstermine aktuell

Sonntag, 1. November 2020 | 14:00 - 15:30 Uhr

Wie Sklaven behandelt. Italienische Gefangene in Südniedersachsen | Eine Führung durch die Ausstellung

mit Sarah Könecke und Jakob Fesca, Geschichtsstudent_innen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Die Zwangsarbeitenden, die im Zweiten Weltkrieg in Südniedersachsen leben und arbeiten mussten, kamen aus allen Teilen Europas – auch aus Italien. Nach dem Sturz Mussolinis 1943 machte die deutsche Wehrmacht die italienischen Truppen handlungsunfähig. Ein Großteil der gefangenen Soldaten weigerte sich, an der Seite der Nationalsozialisten und Faschisten zu kämpfen. 700.000 Kriegsgefangene wurden als „Italienische Militärinternierte" (IMI) deklariert und hunderttausend Zivilisten gerieten durch Razzien in Gefangenschaft. Der allergrößte Teil wurde nach Deutschland zur Zwangsarbeit deportiert.
Was Zwangsarbeit für sie bedeutete, macht diese thematische Ausstellungsführung am Beispiel der Lebensgeschichten zweier Italiener deutlich. Erzählt wird von den Tätigkeiten, die sie verrichten mussten, von den Lagern, in denen sie untergebracht waren, und von den Gefahren, denen sie ausgesetzt waren. Berichtet wird aber auch über ihr Leben vor der Verschleppung und über die Art und Weise, wie sie nach der Befreiung mit ihren Erfahrungen umgingen.

Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führungist frei, um eine Spende wird gebeten.

Maximal 6 Teilnehmer*innen
Eine Voranmeldung ist notwendig!
info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder
Tel. 0551 / 50 76 45 54

Veranstaltet von der Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 1. November 2020 von 14:00 - 17:00 Uhr für Einzelbesucher*innen geöffnet.

Sonntag, 1. November 2020 | 15:30 - 17:00 Uhr

Alltag und Alltäglichkeit der Zwangsarbeit | Eine Führung durch die Ausstellung

mit Frauke Klinge, Historikerin, Geschichtswerkstatt Göttingen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Zwangsarbeit war ein Massenphänomen, das im Zweiten Weltkrieg auch in Göttingen und Südniedersachsen überall sichtbar war. Sie bestimmte nicht nur das tägliche Leben der Zwangsarbeitenden, sondern gehörte auch für die deutsche Bevölkerung zum selbstverständlichen Alltag. In dieser thematischen Ausstellungsführung werden Alltag und Alltäglichkeit der Zwangsarbeit genauer betrachtet. Wie und wo lebten die nach Deutschland verschleppten Menschen? Wo arbeiteten sie? Wurden sie entlohnt? Gab es Freizeit für sie? Wie war der Kontakt mit Deutschen? Und wie prägte der nationalsozialistische Rassismus das Leben der Zwangsarbeitenden?

Der Eintritt zur Ausstellung und zur Führungist frei, um eine Spende wird gebeten.

Maximal 6 Teilnehmer*innen
Eine Voranmeldung ist notwendig!
info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder
Tel. 0551 / 50 76 45 54

Veranstaltet von der Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 1. November 2020 von 14:00 - 17:00 Uhr für Einzelbesucher*innen geöffnet.