Textgröße:  A   A+   A++

Veranstaltungstermine aktuell

11. Juni 2017

Mit dem Rad auf den Spuren der Zwangsarbeit

Per Fahrrad erkunden wir die Spuren von NS-Zwangsarbeit in Teilen des historischen Göttinger Industriegebiets und in Dörfern des südlichen Altkreises. Orte des Alltags werden erkennbare Zeichen der NS-Geschichte. Zwangsarbeit von Ausländerinnen und Ausländern war das nationalsozialistische Kriegsverbrechen mit dem größten Umfang und der tiefsten Integration in den Alltag der heimischen Bevölkerung. Der Besuch verschiedener Schauplätze wird die Vielfältigkeit des Zwangsarbeitseinsatzes konkret erfahrbar machen, wo die Zwangsarbeitenden das tägliche Bild in Dörfern und Städten prägten und die deutsche Kriegswirtschaft unfreiwillig vor dem Zusammenbruch bewahrten. Kurzvorträge, Fotos und Schriftdokumente werden dabei helfen.

Fahrstrecke: Göttingen - Rosdorf - Tiefenbrunn - Lemshausen - Sieboldshausen - Obernjesa - ab hier Optionen: Friedland - Groß Schneen - Stockhausen - Niedernjesa - Reinshof - Göttingen.

Länge: max. 55 km, Dauer: ca. 7 Stunden (optional Abkürzung möglich). Tourenverlauf überwiegend an oder auf wenig befahrenen Straßen, eine Steigung. Bitte Verpflegung selbst mitbringen!

Inhaltliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Treffpunkt: 11 Uhr Zwangsarbeit-Gedenkstein Göttingen, Bahnhof-Westseite.

Leitung (ADFC): Regine Preuß, Tel.: (0551) 4 57 31
Führung: Günther Siedbürger, Tel. (0551) 7 70 46 77
Kosten: 2,- € pro Person.

Hinweis: Stationen dieser Rundfahrt wurden auf einer Radfahrt am 21. Mai 2017 und auf Busfahrten 2016 bereits angefahren!

In Kooperation mit dem ADFC Göttingen, der Geschichtswerkstatt Duderstadt und der „Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen",somit gefördert durch das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit".