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Veranstaltungstermine aktuell

Dienstag, 26.2.2019 | 17:30 Uhr

Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939 – 1945 | Ein Workshop

mit Petra Zeyen, Geschichtswerkstatt Göttingen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Erst als Entschädigungszahlungen geleistet werden sollten, wurde dem Thema Zwangsarbeit zunehmend Aufmerksamkeit zuteil. In fast jedem Betrieb der Region, ob in der Landwirtschaft, in Bäckereien und Krankenhäusern, bei der deutschen Reichsbahn, in Industriebetrieben; überall wurden Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. In der Ausstellung sind die Betriebe mit der jeweiligen Anzahl der Zwangsarbeiter*innen in Orten wie Göttingen, Northeim, Rhumspringe, Ebergötzen usw. erfasst. Zahlreiche Gegenstände aus der Zeit dokumentieren das tägliche Leben.

Ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung stellen die einzelnen Biographien dar. In zahlreichen Interviews in den Multimedia-Centern erzählen die Zwangsarbeiter*innen ihre Geschichte. Ihr Schicksal wird dadurch lebendig und erfahrbar.

Der Workshop gibt zunächst eine kurze Einführung in das Thema, die Hintergründe der Ausstellung und die Orte der Zwangsarbeit in der Region. Im Anschluss erforschen Sie einzeln oder in einer Gruppe die Biographie eines/r Zwangsarbeiter*in. Anhaltspunkte und Material werden ausgehändigt. Gegen Ende haben Sie die Möglichkeit, der Gruppe Ihre Biographie vorzustellen, aber auch noch einmal durch die Ausstellung zu gehen und die Themen, die Sie interessieren, anzusteuern und zu ergründen.

Der Workshop sowie Getränke sind kostenlos, um eine Spende wird gebeten.
In Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk ver.di | Voranmeldung bitte per Email an: goettingen@bw-verdi.de oder Telefon (0551) 47188

Veranstaltet von der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit, Südniedersachsen 1939-1945", dem Bildungswerk ver.di und der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Sonntag, 3. März 2019 | 14:30 - 16:00 Uhr

Lebensgeschichten niederländischer NS-Zwangsarbeiter | Eine Führung durch die Ausstellung

mit Paulien Veenstra (Studentin der Sprachwissenschaft)

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Die Zwangsarbeitenden, die im Zweiten Weltkrieg in Südniedersachsen leben und arbeiten mussten, kamen aus allen Teilen Europas. Auch aus den Niederlanden wurden Menschen von den deutschen Besatzern nach Göttingen und Umgebung gebracht. Was Zwangsarbeit für sie bedeutete, macht diese thematische Ausstellungsführung am Beispiel der Lebensgeschichten zweier Niederländer deutlich. Erzählt wird von den Tätigkeiten, die sie verrichten mussten, von den Lagern, in denen sie untergebracht waren, und von den Gefahren, denen sie ausgesetzt waren. Berichtet wird aber auch über ihr Leben vor der Verschleppung und über die Art und Weise, wie sie nach der Befreiung mit ihren Erfahrungen umgingen.

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Voranmeldung: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder
Tel. 0551 / 50 76 45 54

Veranstaltet von der Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" und die Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 3. März 2019 von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.

Sonntag, 7. April 2019 | 14:30 - 16:00 Uhr

Alltag und Alltäglichkeit der Zwangsarbeit | Eine Führung durch die Ausstellung

mit Frauke Klinge, Geschichtswerkstatt Göttingen

Ort: Ausstellungsraum in der BBS II, Godehardstraße 11 in Göttingen

Zwangsarbeit war ein Massenphänomen, das im Zweiten Weltkrieg auch in Göttingen und Südniedersachsen überall sichtbar war. Sie bestimmte nicht nur das tägliche Leben der Zwangsarbeitenden, sondern gehörte auch für die deutsche Bevölkerung zum selbstverständlichen Alltag. In dieser thematischen Ausstellungsführung werden Alltag und Alltäglichkeit der Zwangsarbeit genauer betrachtet. Wie und wo lebten die nach Deutschland verschleppten Menschen? Wo arbeiteten sie? Wurden sie entlohnt? Gab es Freizeit für sie? Wie war der Kontakt mit Deutschen? Und wie prägte der nationalsozialistische Rassismus das Leben der Zwangsarbeitenden?

Die Führung ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.

Voranmeldung: info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu oder
Tel. 0551 / 50 76 45 54

Veranstaltet von der Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit in Südniedersachsen 1939-1945" und die Geschichtswerkstatt Göttingen e.V.

Darüber hinaus hat die Ausstellung am 7. April 2019 von 14.00-17.00 Uhr für Einzelbesucher geöffnet.