Spurensuche – Displaced Persons in Göttingen und Moringen | Eine Sonderausstellung
Ort: Ausstellungsraum, Godehardstraße 11, Göttingen
Unter dem Titel „Spurensuche – Displaced Persons in Göttingen und Moringen“ haben sich Studierende der Universität Göttingen mit den Lebensgeschichten ehemaliger KZ-Häftlinge, Zwangsarbeitender und Kriegsgefangener beschäftigt, die nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenannte Displaced Persons (DPs) in der Region lebten.
Die Ausstellung ist aus einer einjährigen Seminararbeit hervorgegangen und basiert auf bislang kaum ausgewerteten Akten. Sie stellt die Biografien ausgewählter DPs vor, die in Göttingen und Moringen gelebt haben, und eröffnet damit Einblicke in einen bislang wenig erforschten Teil der regionalen Nachkriegsgeschichte ehemaliger Zwangsarbeiter*innen. Sie ist eine Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Moringen und dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen.
Studierende bieten an folgenden Tagen Führungen durch die Ausstellung an:
Eröffnung der Ausstellung | Sonntag, 12. April 2026 | 14:30 Uhr
mit Clara Witzel, Maximilian Wladyka und Janina Zimmermann
Donnerstag, 16. April 2026 | 17:00 Uhr
mit Sebastian Lippe und Janina Zimmermann
Finissage | Sonntag, 3. Mai 2026 | 14:30 Uhr
mit Clara Witzel und Maximilian Wladyka
Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Führungen ist frei; um eine Spende wird gebeten.
Die Sonderausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten sowie an den Sonntagen, 12. April und 3. Mai, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr besucht werden.
Veranstaltet von der Geschichtswerkstatt Göttingen e.V. und der Ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939–1945“.
