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KZ-Häftlinge

Die Station 12 »KZ-Häftlinge« berichtet über Zwangsarbeit in KZ-Außenkommandos in Südniedersachsen. Nutzen Sie den Link am Seitenende unten rechts, um alle Texte der Reihenfolge nach zu lesen.

KZ-Außenkommandos

Neben dem zivilen »Arbeitseinsatz« und den Arbeitskommandos der Kriegsgefangenen gab es seit dem Spätsommer 1942 ein weiteres System der Zwangsarbeit: das der Außenkommandos von Konzentrationslagern. Hier mussten ausländische und deutsche KZ-Häftlinge in aller Regel in Rüstungsbetrieben arbeiten. Der Betrieb stellte die Unterkünfte, die SS war für Bewachung, Verpflegung, Kleidung und medizinische Versorgung zuständig. Das Unternehmen musste pro Tag vier Reichsmark für Ungelernte und Frauen und sechs Reichsmark für Facharbeiter an die SS überweisen; die Häftlinge erhielten nichts und waren vollkommen rechtlos.

Das jeweilige Außenkommando wurde meistens dem nächstgelegenen großen KZ zugeordnet. Auf südniedersächsischem Gebiet existierten drei Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald: in Brunshausen bei Bad Gandersheim, in Duderstadt und in Weende bei Göttingen.

Die interaktive Karte setzt die Namen der Zeitzeugen mit ihren in der Ausstellung genannten Lebensstationen und den Zwangsarbeitseinsätzen in Südniedersachsen räumlich in Verbindung. Durch Klicken und Ziehen mit dem Mauszeiger können Sie sich durch die Karte bewegen; zum Vergrößern und Verkleinern können Sie + und - benutzen. Sollten Sie sich »verirren«, probieren Sie bitte einfach, die Seite im Browser neu zu laden.