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Unser Angebot für Gruppen

Führungen durch die Ausstellung für Gruppen zwischen 15 und 25 Personen

 

Allgemeine Führung durch die Ausstellung | Zur Arbeit gezwungene AusländerInnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig, überall in den Städten und Dörfern präsent und schwebten in ständiger Gefahr. Die Führung wird auf die Lebenswege einzelner Zwangsarbeitender eingehen, Zwangs-Arbeitsplätze in Südniedersachsen beleuchten und die verschiedenen europäischen Perspektiven auf dieses Verbrechen darstellen.
Dauer ca. 1 bis 1,5 Stunden; Kosten: 60 Euro pro Gruppe

Thematische Führung | Alltag der Zwangsarbeit | Zwangsarbeit war ein Massenphänomen, das im Zweiten Weltkrieg auch in der Region Göttingen überall sichtbar war. Wie und wo lebten die nach Deutschland verschleppten Menschen? Wo arbeiteten sie? Wurden sie entlohnt? Gab es Freizeit für sie? Wie war der Kontakt mit Deutschen? Wie prägte der nationalsozialistische Rassismus das Leben der Zwangsarbeitenden? Eine Führung zum Alltag und zur Alltäglichkeit der Zwangsarbeit.
Dauer ca. 1 bis 1,5 Stunden; Kosten: 60 Euro pro Gruppe

Stadtrundgänge für Gruppen zwischen 15 und 35 Personen

Zwangsarbeit in Göttingen: "Von der Konditorei zur Messtechnik. NS-Zwangsarbeit in Göttingen" |
Ein Stadtrundgang zu Fuß und mit dem Fahrrad
| Zwangsarbeitende waren in fast jedem denkbaren Wirtschaftsbereich tätig, von Gaststätten und Hotels über die Mühle bis hin zum Krankenhaus und zur Munitions­fabrik, in kirchlichen Einrichtungen, Kommunen und Privathaushalten. Sie prägten das tägliche Bild in der Stadt Göttingen. Ohne sie wäre die deutsche Wirtschaft zusammen­gebrochen. Viele deutsche Betriebe haben von dem Einsatz ausländischer Zwangs­arbeiterInnen wirt­schaft­lich profitiert. Der Rundgang informiert über folgende Aspekte: Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen im Göttinger Alltag, in Göttinger Kleinbetrieben wie Konditoreien, Bäckereien, Hotels etc., Zwangsarbeit in Eisenbahn­betrieben und Messtechnik-Unternehmen sowie Unterkünfte und Lager für Zwangsarbeitende.

Zu Fuß in der Innenstadt: Dauer 1,5 bis 2 Std.; Kosten: 60 Euro pro Gruppe

Mit dem Fahrrad (West-/Südstadt): Dauer 2,5+ Std.; Kosten: 80 Euro pro Gruppe

Zwangsarbeit in Duderstadt | Zwangsarbeit war das nationalsozialistische Verbrechen, das die größte Anzahl an Menschen traf. Zur Arbeit gezwungene AusländerInnen waren in praktisch jedem Bereich der deutschen Kriegswirtschaft tätig und überall im Stadtbild präsent. Auf unserem Rundgang werden wir Orte aufsuchen, die diese Tatsache plastisch machen, und zeigen, dass Zwangsarbeit in Duderstadt auch jenseits des KZ-Arbeitskommandos in vielfacher Form existierte.

Zu Fuß und evtl. ein Teil mit dem Auto: Dauer 1,5 bis 2 Std.; Kosten: 60 Euro

Medizin in Göttingen im Nationalsozialismus. Zwangsarbeitende als Personal und Patienten des alten Universitätsklinikums | Der Rundgang über das Gelände des alten Universitätsklinikums zwischen Goßlerstraße und Humboldtallee gibt eine Einführung in die Göttinger Klinikumsgeschichte und die Entwicklung der Medizinischen Fakultät in der NS-Zeit. Themen sind außerdem: Zwangssterilisationen in der Frauenklinik, die Rolle von Hebammen in der NS-Zeit sowie ZwangsarbeiterInnen als PatientInnen und Personal im Klinikum. Zum Abschluss geht es um den (aktuellen) Umgang der Medizinischen Fakultät mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit.

Zu Fuß: Dauer 1,5 bis 2 Std.; Kosten: 60 Euro

Valter Merazzi von der Centro di ricerca Schiavi di Hitler in Como, Italien erzählt die Geschichte der italienischen Deportierten

Valter Merazzi von der Centro di ricerca „Schiavi di Hitler“ in Como, Italien erzählt die Geschichteder italienischen Deportierten, die in das Italienerlager Hilkerode kamen und auf der Baustelle der Otto-Schickert-Werke in Rhumspringearbeiten mussten
Bildquelle: Philipp Küchler